
Hallo!
Kommentare und Hinweise geneigter Leser sind willkommen.
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I've never been impressed so much.
Und es geschah zu der Zeit, da das Nordlicht den orientalischen Himmel streichelte, dass die Sehnsucht der Endzeit in die Dinge fuhr:„Küss mich,” sprach zur Kippe die Lunte.
Take care, it's fall. Thank you.
Going 2 change my name this night!! NEbuddy interested in my new name??
I added some quotings on mixing up certain ethnocultural habits with Islam.
eine Fundstelle zur patriarchalischen
Überlagerung des Islam (Ehre
und
Ehrenmord, Mädchenkeuschheit
und
FGM, Jungfräulichkeit
und
Hymenwiederherstellung) zugefügt. LG, C.
Just having changed my monthly name. NEbuddy interested in my previous name?
Hi. Would N E buddy please tell me what's up with Mary Christmess?
Hi. Nice to meet you.
Es wird Zeit, dass ich mich weiterentwickele.Aber gesetzt, meine Freunde und meine Gegner kämen nicht mit mir mit, blieben als Freunde oder als Gegner der alten Johanna treu - würde es mich in solch komplizierten Verhältnissen zerreißen?
Hi Eric. Thanks for your hello. I just visited your journal. I like it. Regards, Johanna.
Nach einem Vortrag zum Thema "We are not afraid! - Are we?" kam ich mit Jugendlichen ins Gespräch.
Wir waren fast einhellig der Meinung, das beste, vielleicht das einzige Mittel gegen Angst sei die Erfahrung von Gemeinschaft. Sich persönlich angenommen und aufgehoben fühlen zu können, stärke das "seelische Immunsystem" und sei ein so lebenswichtiges Geschenk, dass wir es nicht einander vorenthalten sollten. Dabei sei nicht die Zerstreuung, die Ablenkung das eigentlich Hilfreiche; auch nicht das Gegenteil, die Konzentration auf das Angstmachende. Sondern das Spüren von Wärme und Verlässlichkeit, das erinnert und anknüpft an die Geborgenheit und das Urvertrauen zu Anfang der bewussten Existenz. In solcher Umgebung könne es gelingen, sich in die wirkliche Lage einzufinden, und das sei eine Voraussetzung dafür, seinen Frieden mit sich und dem Stückchen Welt machen zu können, in das ausgesetzt zu sein Angst bereitet. Stille geworden, könne man sich des Wertes erinnern, der einem als Gotteskind verliehen sei, und sich mit dem Sinn der beängstigenden Situation abfinden oder die Hoffnung auf einen sinnvollen Weg aus der Situation richten.
Einer war in der Gesprächsrunde, der diese Überlegungen für allzu menschlich, für psychologistisch und überheblich hielt und als Ausweg aus der Angst nichts anderes als das Gebet gelten lassen wollte. Angst sei Gottesferne, und als solcher könne ihr nur durch Annäherung an Gott entgegengewirkt werden.
Wir schienen zunächst auch darin übereinzustimmen, dass Angst schlimmer erfahren werde als das Ereignis, das sie vorwegnimmt: Wer nach einem Fall auf dem Boden liegt, hat für diesen Moment keine Angst mehr zu fallen; das Ereignis erlöst von der Angst vor ihm. Dass das auch für den Tod und die Todesangst gelte, stellte jener junge Mann in Abrede. Vielmehr sei jedes erdenkliche Angsterlebnis nur eine Vorahnung jener Angst, die die Seele eines Gestorbenen gepackt halte, wenn sie nicht erlöst werde.
Als wir auseinandergegangen waren, wandte sich ein Ohrenzeuge unseres Gesprächs an mich. Seine Erfahrung sei bestätigt worden, dass betont religiöses Denken dazu neige, die Angst, mit Makeln behaftet zu sein, und die Angst, wegen dieser Makel nicht angenommen und ohne Ende bestraft zu werden, zur Grundlage alles Erlebens und Handelns zu machen.
Wir fragten uns, ob die Ursache dieser Einstellung in einer misslungenen Kindheit, in einer nicht zureichend abgeschlossenen Kindheit oder in einer nie ausgelebten Kindheit liege; und falls von diesen Vermutungen etwas zutreffe, was daraus für den Umgang mit Kindern folge.
«sieht in der durch Sigmund Freud begründeten Psychoanalyse (vor allem in ihrer dialektischen Denkungsart und in ihrer Religionskritik) Elemente, die die fundamentalistischen Denkmuster aufklären sollten. Dem Verfasser nach lockt jeden die Versuchung, projektiv nur in den Anderen fundamentalistische Züge sehen zu wollen, ohne der eigenen Sichtweise bewusst zu werden. Das machtvolle christliche Abendland hat vielleicht mehr fundamentalistische Ausprägungen, als es imstande ist zuzugeben und aufzuarbeiten. Die unumgängliche Unsicherheitsquote, die dem menschlichen Erkenntnisvermögen anhaftet, erweckt die Neigung, Dogmen aufzustellen und Andere hineinzwingen zu wollen. Anscheinend ist Angst vor Unwissenheit eine Urangst, und die flehende Suche nach Erlösung eine starke Seelenkraft.»
«Wir Menschen sind alle fundamentalischer gesinnt, als wir uns zugestehen wollen, und je mehr eine Denkströmung, Lehre, Institution, Staatsregierung oder Kirche vorherrscht und wir sie introjizieren, desto schwerer fällt es uns, unsere eigenen fundamentalistischen Züge zu erkennen. Wenn wir unsere Identität auf der Basis des Bemächtigungstriebes (Freud) ausbilden, dann verhalten wir uns fanatisch, d.h. versuchen um jeden Preis eine Sache (oder eine Person) in unsere Gewalt zu bekommen, uns ihrer total zu bemächtigen. Das geschieht unter ideologisch gefärbten Vorwänden: Kreuzzüge, "gerechte Kriege" und scheinheiliges Missionartum aller Art sind paradigmatisch.»
Páramo-Ortega, Raúl: Fundamentalisten sind immer die anderen - Freud im Zeitalter des Fundamentalismus